Berufliche Massnahmen

Unsere Angebote der beruflichen Massnahmen (BM) richten sich vorwiegend an Menschen mit einer Querschnittlähmung, aber auch an Personen mit einer anderen körperlichen Beeinträchtigung. Unter Berücksichtigung des Eingliederungsvorsatzes «Eingliederung vor Rente» unterstützen wir Betroffene mit physischen Einschränkungen in ihrer beruflichen Integration und bieten dafür folgende Massnahmen an:

Erklärvideo berufliche Massnahmen

Übersicht berufliche Massnahmen

  • Die Abklärung ist auf eine Dauer von drei Monaten und eine Präsenzzeit von 50 Prozent ausgerichtet. Dies um der Tatsache gerecht zu werden, dass Klientinnen und Klienten mit einer Querschnittlähmung für die Verrichtung ihrer alltäglichen lebenspraktischen Aufgaben sowie für den Besuch der notwendigen Therapien deutlich mehr Zeit benötigen. Im Einzelfall kann die Präsenzzeit im zweiten und dritten Monat mittels individueller Zielvereinbarung auf maximal 80 Prozent gesteigert werden.

  • Im Anschluss an eine berufsspezifische Abklärung folgt meist die gezielte Vorbereitung auf eine Ausbildung oder allenfalls auf eine Arbeitstätigkeit. Klientinnen und Klienten sollen in spezifischen berufs- und ausbildungsbezogenen Fähig- und Fertigkeiten trainiert werden. Sie sollen optimal auf eine spätere Ausbildung oder Tätigkeit vorbereitet werden. Die Massnahme dauert drei bis sechs Monate und wird inhaltlich auf die individuellen und situativen Bedürfnisse der Klientinnen und Klienten ausgerichtet.

  • Das Perspektivenjahr richtet sich an Jugendliche mit körperlichen Beeinträchtigungen, welche nach der obligatorischen Schulzeit Unterstützung und Begleitung bei der Berufswahl benötigen. Nach einer eng begleiteten und strukturierten Schulzeit fällt es Jugendlichen mit einer körperlichen Beeinträchtigung oftmals schwer, sich in den Bereichen der Berufswahl bzw. der Stellensuche zurechtzufinden und die vorhandenen Möglichkeiten sinnvoll zu nutzen. Die Auseinandersetzung mit der Berufswelt ist eine herausfordernde Lebensphase. Darum bieten wir mit dem Perspektivenjahr die Möglichkeit, Jugendliche mit einer körperlichen Beeinträchtigung sowie ihr Umfeld während einem Jahr zu unterstützen, um einen perspektivenreichen und passenden Ausbildungs- oder Berufsweg zu finden.

Infrastruktur / Wohnen / Therapien

Die verschiedenen Massnahmen der ParaWork werden in einem ambulanten Setting durchgeführt. Neben einer barrierefreien Umgebung stehen den Klientinnen und Klienten dabei verschiedene Infrastrukturen zur Verfügung:

Verpflegung
Für die Verpflegung stehen das Restaurant Centro sowie weitere Restaurationsbetriebe auf dem Campus Nottwil zur Verfügung.

Therapien
Der Therapiebedarf kann weitgehend über die ambulanten Therapiemöglichkeiten des SPZ abgedeckt werden. Für die Anmeldung ist eine entsprechende ärztliche Verordnung notwendig.

Wohnen
Bei längeren Anfahrtswegen besteht nach Absprache mit der zuweisenden Stelle die Möglichkeit einer Unterbringung auf dem Campus Nottwil oder in der ParaWG
ParaWG – Information und Kontakt

Freizeitangebote
Auf dem Campus Nottwil finden das ganze Jahr verschiedene öffentliche Veranstaltungen statt. Zudem können unter gewissen Voraussetzungen verschiedene Sportangebote, wie z. B. Hallenbad, der MTT-Raum oder die Teilnahme an den Aktivitäten der Rollstuhlsportvereine, genutzt werden.

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